Bei der vor­zei­ti­gen Been­di­gung eines Lea­sing­ver­trags mit Andie­nungs­recht und oh-ne Mehr­er­lös­be­tei­li­gung steht eine Ver­si­che­rungs­ent­schä­di­gung, die auf­grund eines fremd­ver­schul­de­ten Ver­kehrs­un­falls vom Haft­pflicht­ver­si­che­rer des Schä­di­gers wegen der Beschä­di­gung des Lea­sing­fahr­zeugs auf…

(vdvka)  Bei der vor­zei­ti­gen Been­di­gung eines Lea­sing­ver­trags mit Andie­nungs­recht und oh-ne Mehr­er­lös­be­tei­li­gung steht eine Ver­si­che­rungs­ent­schä­di­gung, die auf­grund eines fremd­ver­schul­de­ten Ver­kehrs­un­falls vom Haft­pflicht­ver­si­che­rer des Schä­di­gers wegen der Beschä­di­gung des Lea­sing­fahr­zeugs auf Total­scha­dens­ba­sis gezahlt wird, dem Lea­sing­ge­ber zu, soweit sie nicht vom Lea­sing­neh­mer zur Repa­ra­tur des Lea­sing­fahr­zeugs ver­wen­det wird. Das gilt auch inso­weit, als die Ver­si­che­rungs­ent­schä­di­gung den zum Zeit­punkt der vor­zei­ti­gen Been­di­gung des Lea­sing­ver­tra­ges noch nicht amor­ti­sier­ten Gesamt­auf­wand des Lea­sing­ge­bers ein­schließ­lich des kal­ku­lier­ten Gewinns über­steigt (Fort­füh­rung von BGH, WM 2008, 368).

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