a) Dem Anspruch des Lea­sing­ge­bers auf Min­der­wert­aus­gleich bei einem Lea­sing­ver­trag mit Kilo­me­ter­ab­rech­nung kann der Lea­sing­neh­mer scha­dens­recht­li­che Ein­wän­de nicht ent­ge­gen­hal­ten (im Anschluss an die Senats­ur­tei­le vom 24. April 2013 — VIII

ZR 265/12, NJW 2013, 1420; vom 14. Novem­ber 2012 — VIII ZR 22/12, DAR 2013, 143).b) Die Wirk­sam­keit einer Klau­sel in einem vom Lea­sing­ge­ber vor­for­mu­lier­ten Lea­sing­ver­trag mit Kilo­me­ter­ab­rech­nung, die den Lea­sing­neh­mer zum Min­der­wert­aus­gleich ver­pflich­tet, wenn er das Lea­sing­fahr­zeug nicht in einem dem Alter und der ver­trags­ge­mä­ßen Fahr­leis­tung ent­spre­chen­den Erhal­tungs­zu­stand, frei von Schä­den sowie ver­kehrs- und betriebs­si­cher zurück­gibt, schei­tert nicht dar­an, dass die Klau­sel dem Lea­sing­neh­mer kein Recht zur Nach­er­fül­lung ein­räumt und die Pflicht zum Min­der­wert­aus­gleich nicht ana­log § 281 Abs.1 Satz 1 BGB von einer erfolg­lo­sen Frist­set­zung hier­zu abhän­gig macht.c) Der Anspruch des Lea­sing­ge­bers auf Min­der­wert­aus­gleich bei einem Lea­sing­ver­trag mit Kilo­me­ter­ab­rech­nung ist kei­ne Ent­gelt­for­de­rung im Sin­ne des § 288 Abs. 2 BGB

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