Das uni­ons­recht­li­che Gebot, aus­län­di­sche EU-Füh­rer­schei­ne anzu­er­ken­nen, ver­wehrt es der inlän­di­schen Fahr­erlaub­nis­be­hör­de nicht, vor Aus­stel­lung des Füh­rer­scheins began­ge­ne Ver­stö­ße des Füh­rer­schein­in­ha­bers zur Recht­fer­ti­gung von Maß­nah­men zur Aberken­nung der Fahr­be­rech­ti­gung im…

Inland her­an­zu­zie­hen, wenn die Maß­nah­me zumin­dest noch einen par­ti­el­len Bezug zu einem nach der Aus­stel­lung des Füh­rer­scheins fest­ge­stell­ten Ver­hal­ten des Betrof­fe­nen hat (vgl. EuGH, Urteil vom 2. Dez. 2010, Rechts­sa­che C-334/09 “Scheff­ler”, BVerwG, Urteil vom 28. Juni 2012 — BVerwG 3 C 30.11).

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